Ein Spa-Tag klingt nach Urlaub, Hotel und viel Geld. Doch die wohltuende Wirkung von Wärme, Pflege und Ruhe lässt sich auch in den eigenen vier Wänden erleben. Ein selbst gestalteter Spa-Tag bietet sogar Vorteile: Man bestimmt Zeit, Ablauf und Atmosphäre selbst und muss sich nicht an Öffnungszeiten halten. Mit etwas Vorbereitung wird das eigene Zuhause zum Rückzugsort, der Körper und Seele gleichermaßen verwöhnt.
Die Grundlage für einen gelungenen Spa-Tag ist Atmosphäre. Dazu gehören gedämpftes Licht, angenehme Düfte und eine aufgeräumte Umgebung. Kerzen, eine Duftlampe mit ätherischen Ölen wie Lavendel, Eukalyptus oder Orange und ruhige Musik schaffen sofort eine andere Stimmung. Auch frische Handtücher, ein weicher Bademantel und ein paar Blumen tragen zum Wohlbefinden bei. Wer das Handy ausschaltet und sich bewusst Zeit nimmt, signalisiert dem Körper: Jetzt beginnt Erholung.
Der klassische Einstieg ist ein warmes Bad. Es entspannt die Muskeln, öffnet die Poren und beruhigt das Nervensystem. Ein Zusatz aus Badesalz, Milchpulver oder einigen Tropfen ätherischem Öl macht das Wasser weich und pflegend. Die Wassertemperatur sollte nicht über 38 Grad liegen, um den Kreislauf nicht zu belasten. Zwanzig bis dreißig Minuten genügen, um den Alltag hinter sich zu lassen. Ein Glas Wasser oder Tee neben der Wanne hilft, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Nach dem Bad folgt ein sanftes Peeling. Es entfernt abgestorbene Hautzellen, regt die Durchblutung an und macht die Haut aufnahmefähiger für nachfolgende Pflege. Ein selbst gemachtes Peeling aus Zucker oder Salz, gemischt mit Oliven- oder Kokosöl, ist schnell hergestellt und frei von unnötigen Zusätzen. In kreisenden Bewegungen wird es auf die feuchte Haut massiert, besonders an rauen Stellen wie Ellbogen, Knien und Fersen. Anschließend gründlich abduschen und die Haut trocken tupfen.
